4 Schritte zum Seelenfrieden

Ein Freund hatte diese Zitat in seinem Büro hängen:

„Ich weiß das sich Sorgen machen etwas bringt, da nie das passiert, worüber ich mir Sorgen mache.“

Ich muss wohl auch daran glauben, da ich mir wirklich oft Sorgen mache- und das über die unscheinbarsten Dinge. Ich mache mir auch Sorgen über große Dinge, na klar, wie Gesundheit, Beziehungen und Finanzen. Aber ich bin auch dazu verpflichtet mir überall, was in mein Bewusstsein kommt, Gedanken zu machen.

Da ich so viel Zeit mit Sorgen machen verbringe, habe ich mich dazu entschieden, ein kleines, persönliches Forschungsprojekt zu starten. Vielleicht möchtest du mich begleiten?

Hier sind vier Wege, dich ich momentan entdecke:

  1. Ich übe gerade mich dabei selbst zu erwischen. „Hey, ich mach wir schon wieder Sorgen.“ Während ich letztens am Morgen geschwommen bin, habe ich mich selbst 10 Mal dabei erwischt, wie ich mich sorge, und das während nur einer Bahn! Ich mach keine Witze. An manchen Tagen, wenn ich nichts habe um mich zu sorgen, dann mache ich mir einfach welche. Was ich gelernt habe ist, dass sich Sorgen machen eine geistige Gewohnheit ist. Ich kann Gewohnheiten verändern, ich habe bereits andere Gewohnheiten verändert. Es besteht Hoffnung.
  2. Mein zweiter Ansatz besteht darin, Präsenz zu üben. Damit meine ich meinen Gedankenfluss zu stoppen. In meinen Workshops läute ich eine Glocke, um meinen Teilnehmern dabei ihrem Bewusstsein zu helfen sich zu zentrieren. Da ist so ein lieblicher Moment, wenn wir alle lauschen….bis die Glocke kaum noch hörbar ist…und dann bloß wie eine Erinnerung erscheint. Ich genieße diesen Moment der Ruhe, bevor meine Gedanken wieder beginnen zu fließen. Dann gibt es keine Zukunft, keine Vergangenheit, einfach nur JETZT. Keine Gedanken-keine Sorgen. Es ist ein friedlicher Moment, daher versuche ich ihn zu verlängern. Ich möchte meine Verbindung zu etwas Größerem, als meinen Sorgen stärken.
  3.  Als ich meiner guten Freundin Rosie über mein Sorgen-Projekt erzählt habe, hat sie mir diesen Ansatz vorgeschlagen, nämlich eine dieser drei Dinge zu tun: Entscheide dich dazu, dass Problem jetzt anzugehen, wenn du im Moment nichts tun kannst, dann nimm dir später dafür Zeit, oder entscheide dich, dass es nicht so wichtig ist und lasse es gehen. In anderen Worten, tu etwas, leg es zu den Akten oder wirf es weg.
  4. Zu guter Letzt, einer von Rosies liebsten Sorgen-Stoppern (und auch meiner) ist es zu singen. Verbinde dich mit dir selbst, deinem Bewusstsein und deiner Kreativität und dem Ort an dem wirklich alles in Ordnung ist.

Aufmerksamkeit und Anerkennung sind die Schlüssel, um deine Gewohnheiten zu verändern. Morihei Ueshiba, der das Aikido erfunden hat und es als ein eine Kunst des Friedens beschrieben hat, sagt einmal: „übe immer die Kunst des Friedens in einer lebendigen und fröhlichen Weise“. Vielleicht hilft mein  Forschungsprojekt mich zu erhellen oder sorgt dafür, dass ich öfter lache und jeden Tag so angehe.

Machst du dir Sorgen? Halte deine Gedanken für einen Moment an. Lausche den Geräuschen um die herum, sei aufmerksam, und sei präsent, dass ist der Schlüssel zu diesen Momenten. Und lächle…ohne einen Grund. Vielleicht wirst du merken, dass ist der beste Grund von Allen.