D.E.O. – Die Erwachsene Organisation

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Mit der Potentialentfaltung der einzelnen Mitglieder einer erwachsenen Organisation erschließen  wir die derzeit ungenutzten Kräfte der Mitarbeiter und verschaffen dem Unternehmen einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil.

Laut einer jährlichen Studie  des Gallup Institutes (Gallup Engagement Index) haben viele Arbeitnehmer innerlich gekündigt und machen Dienst nach Vorschrift. Die eigentliche Erfüllung suchen sie privat in verschiedenen Vereinen und bei ihren Hobbys. Schade, somit geht sehr viel Energie verloren, die in der Arbeitswelt konstruktiv eingesetzt werden könnte. Weiters kostet es Organisationen viel Zeit und Geld, wenn die Beteiligten ständig damit beschäftigt sind ihren Platz und ihre Position zu verteidigen.

Die Erwachsene Organisation bietet einen Rahmen für die sinnvolle Entfaltung von schlummernden Anlagen und Talenten seiner Mitglieder.

Die Arbeitswelt steht vor einer großen Veränderung. Sich wiederholende Arbeitsvorgänge werden an Computer oder Roboter ausgelagert, ganze Produktionsketten werden in das kostengünstigere Ausland verlegt. In Deutschland herrscht angeblich Fachkräftemangel und die jungen Absolventen von der Universität bekommen keinen Arbeitsplatz. Wissensmanagement, Kreativarbeit und innovative, flexible Lösungsfindung werden immer wichtiger. Hier liefert die Erwachsene Organisation den Rahmen für eine neue Arbeitswelt.

Der Mensch muss sich aufgrund der heutigen Beschaffenheit der Arbeitswelt in Stellenausschreibungen pressen und kann dadurch sein volles Potential nicht zur Gänze ausschöpfen. Die strikten Vorgaben durch die Unternehmen verhindern das freie Entwickeln der persönlichen Ressourcen. Damit ein Mensch seine vorhandenen Potentiale wirklich nutzen kann, sollte jeder Mensch einer Beschäftigung mit folgenden erfüllenden Punkten nachgehen können:

  • eine Position, die von seinem innersten Wesen her wirklich zu ihm passt.
  • eine Arbeit, die ihn energetisiert statt auszulaugen
  • seine persönlichen Naturtalente werden gewertschätzt, gemäß deren wird er im Unternehmen eingesetzt
  • er folgt Zielen, die wirklich zu ihm passen und wird gemäß seiner Ur-Motive gefördert
  • jeder bringt das ein was er am Besten kann und vor allem wie er es am Besten kann.

Daraus folgert: Etwas was der Mensch gerne macht und wo er schlussendlich meisterlich wird ist eine Tätigkeit bei deren Ausübung er den höchstmöglichen Nutzen stiftet, für sich, für die Organisation und für die Gesellschaft.

Für Unternehmen, die das Modell der Erwachsenen Organisation eingeführt haben ist die Veränderung sofort sichtbar, die IT Branche hat es uns vorgemacht:

  • Echtes Engagement statt Dienst nach Vorschrift!
  • Höhere Eigenmotivation durch wesensgerechte Entfaltung.
  • Wachstum statt Deckelung.
  • Weniger Krankenstände.
  • Geringere Fluktuation.
  • Höhere Qualität der Arbeitsleistung.
  • Bessere Ergebnisse.
  • Kollektiver Intelligenz- und Kreativitätsgewinn für das gesamte Unternehmen
  • Harmonisches Betriebsklima durch gegenseitige Wertschätzung
  • Imagegewinn durch gutes Betriebsklima

Mit Werkzeugen aus der Entwicklungspsychologie werden die Konditionen geschaffen, um in einer Erwachsenen Organisation den einzelnen Mitgliedern den Entwicklungsrahmen zu gewähren. Hier geht es eher darum, das Potential, welches in jedem einzelnen einzigartig bereits vorhanden ist, zu bergen und für die gemeinsamen Ziele einzusetzen.

Das Kiening Modell bildet die einzelnen Stufen wie folgt ab:

Der  Grundsatz einer erwachsenen Organisation ist die Entfaltung der Menschen in die erfolgsorientierte Eigenverantwortung und diese bringt die Entwicklung des Erfolges einer Organisation, sodass sich beide Prozesse gegenseitig verstärken.

Somit wird auch klar warum Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstwerdung die Voraussetzung für Organisationsentwicklung im Sinne der Erwachsenen Organisation ist. Ein, dem eigenen Wesen gerechtes Leben und Arbeiten, entspricht der Individualisierung in die Vielfalt für das Ganze. Anhand der Basis der Urmotive aus dem Kiening Modell, kommt jeder Mensch mit einer einzigartigen Kombination von Talenten zur Welt.

Es gibt insgesamt zwölf Ur-Motive die an folgende Götter der griechischen Mythologie angelehnt sind:

  • Siegen – griechische Entsprechung Ares/Artemis
  • Haben – griechische Entsprechung Plutos
  • Wissen – griechische Entsprechung Hermes
  • Umsorgen – griechische Entsprechung Hera/Selene
  • Herrschen – griechische Entsprechung Helios/Apollon
  • Dienen – griechische Entsprechung Herakles/Demeter
  • Liebe – griechische Entsprechung Athene/Aphrodite
  • Macht – griechische Entsprechung Hades/Persephone
  • Glaube – griechische Entsprechung Zeus
  • Verantwortung – griechische Entsprechung Kronos
  • Freiheit – griechische Entsprechung Prometheus
  • Helfen – griechische Entsprechung Poseidon

 

Diese allen Entscheidungen und Vorlieben zugrunde liegenden Ur-Motive sind der innere Antrieb eines jeden Menschen, diese zu erkennen und in das aktive Leben mit einzubeziehen und zu nutzen, öffnet ungenutzte Kraftreserven. Diese derzeit brachliegende Energie gesellschaftlich sowie in Unternehmen zu nutzen wird uns einen neuen innovativen Vorsprung in der globalisierten Welt bringen.

Die einzelnen Stufen mit ihren Prägungen müssen identifiziert und geöffnet werden. Erlernte Anpassungsstrategien aus dem Kindbewusstsein, dem Gesellschaftsbewußtsein, ein eingeübtes Ich-Bewusstsein werden durch Identifikation und Bewusstmachung geöffnet und ein neues Fühlbewusstsein weist fortan den direkten Weg zu mehr Lebensfreude und Energie.

Reale Gefühle des Einzelnen weisen den Weg:

  • Stärke
  • Eigenwert
  • Eines intelligenten Wesens
  • Einer eigenen Identität
  • Selbstbewusstsein
  • Nutzen
  • Eigenliebe
  • Macht über sich selbst
  • Optimismus
  • Verantwortung
  • Freiheit
  • Zuversicht

 

Energie folgt der Aufmerksamkeit!

Ein wesensgerechter Mensch hat ein großes Autonomiefenster. Ein großes Autonomie-Fenster ist daran erkennbar, dass Menschen für unterschiedliche Wahrnehmungen offen sind, konstruktiv Verantwortung für ihre Erlebnisse und Erfahrungen übernehmen und keine Energie damit verschwenden „Schuld-Diskussionen“ zu führen. Sie denken konsequent lösungs- statt problemorientiert. Sie sind sich ihrer Ziele und Motivationen bewusst und konzentrieren ihre Energie auf deren Erreichung.

 

Autor: Thomas Gernbauer, Kiening Metaconsulting, http://www.kiening.eu

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