Die NLP Grundannahmen als effiziente und lösungsorientierte Coaching Tools

„Ich weiß nicht mehr weiter. Es kommt mir vor, als ob ich mir mehr und mehr selbst im Weg stehe!“ Sätze wie diesen höre ich in letzter Zeit von Klienten, Freunden und Bekannten immer häufiger.

Ein Artikel von Ilja Grzeskowitz

NLP TrainerUnd in der Tat ist es so, dass in der so genannten Krise die Belastungen für Unternehmer, Führungskräfte und Arbeitnehmer gnadenlos zunehmen und 12-16 Stunden Tage mittlerweile nicht mehr nur Ausnahme, sondern vielerorts die Regel geworden sind. Hinzu kommen eine subtile Angst um den Arbeitsplatz und ein an Intensität zunehmender Wettbewerb um die wenigen attraktiven Plätze auf der Karriereleiter.

Die Folgen kennen wir alle: Stress, Rast- und Ruhelosigkeit und zunehmende Reizbarkeit. Und wohl jeder von uns hat in seinem Umfeld auch das Wort „Burn-Out-Syndrom“ schon mindestens einmal gehört.

Immer mehr erfolgreiche Menschen greifen daher auf professionelle Hilfe zurück und holen sich Feedback von Außen: Sie engagieren einen Coach!

Viele Coaches nutzen die unterschiedlichsten Techniken des Neuro Linguistischen Programmierens bei der ziel- und lösungsorientierten Arbeit mit ihren Klienten und wohl jeder von uns hat dabei so seine Lieblingsintervention. Was aber oftmals vergessen wird, ist die Tatsache, dass auch die konsequente Anwendung der NLP Grundannahmen während eines Coachings schon faszinierende Ergebnisse erzielen kann.

Hier sind meine Lieblingsgrundannahmen, die mir im Coaching-Prozess schon oft treue Dienste geleistet haben:

„Go First!“ oder: „Sorge dafür dass es Dir gut geht!“

Für mich die wichtigste Voraussetzung. Mir selbst muss es gut gehen, wenn ich meine Klienten in ressourcevolle Zustände führen will.

Die Landkarte ist nicht das Gebiet

Dieser Ausspruch von Alfred Korzibsky erinnert mich immer wieder daran, nicht meine Glaubenssätze, Werte und Einstellung auf meinen Klienten zu übertragen und somit sicherzustellen, dass die Lösung für das jeweilige Problem aus dem Klienten selber kommt und er daher auch die Verantwortung für seine Handlung übernehmen muss.

Respektiere das Modell der Welt Deines Gegenüber

Diese Grundannahme grenzt einen guten Coach vom Berater ab. Der Coach löst durch zielgerichtetes Fragen einen inneren Suchprozess im Klienten aus, der zu einer Lösung führt, die auch wirklich aus seiner – und nicht aus meiner – Welt stammt und für die er dann auch die Verantwortung übernehmen muss.

Jedes Individuum hat alle Ressourcen in sich, die es für die gewünschte Veränderung benötigt

Egal, mit welchem Problem oder mit welcher Fragestellung ein Klient auch zu mir ins Coaching kommt, alle Fähigkeiten und Ressourcen, die er für die Lösung benötigt, befindet sich bereits in ihm drin. Der Job des Coaches ist es daher, den Klienten durch Pacing, Leading und geeignete Fragen in einen Zustand zu führen, in dem er (wieder) Zugang zu diesen Ressourcen hat und sie lösungsorientiert einsetzen kann.

Ilja bei der Arbeit

Jedes Verhalten hat eine positive Intention. Menschen treffen zu jedem Zeitpunkt die für sie beste Entscheidung mit den Ressourcen, die ihnen in diesem Moment zur Verfügung stehen.

Egal, in welchem Stuck State sich Menschen befinden, oder mit welchem vermeintlich schlechten Verhalten sie sich auseinandersetzen, das Verstehen der Trennung von Absicht und Verhalten hat schon bei so manchem Klienten nicht nur zu einem Aha-Erlebnis, sondern manchmal auch zu einem richtigen Wanken des Weltbildes geführt. Denn wenn ich in der Lage bin, auch nicht erwünschte Verhaltesweisen zu akzeptieren und zu würdigen, habe ich das Tor zu einem ressourcevollem Zustand weite geöffnet.

Es gibt kein Versagen, sondern nur Feedback

Menschen können entweder aus ihren Fehlern lernen oder sich von ihnen paralysieren lassen. Im zweiten Fall sind oftmals Angst, Zweifel, Schuld und Selbstdiskriminierung die Folge und führen dann zu einer Sache: Man hört auf, sich vorwärts zu bewegen. Und wenn dies erstmal der Fall ist, wird ein Fehler auch gerne ein zweites oder auch ein drittes gemacht. Durch diese Grundannahme lernen Menschen, aus ihren Erfahrungen zu lernen. Sie lernen, dass sie die Fähigkeit besitzen, sie zu akzeptieren, an ihnen zu wachsen und wieder nach vorne zu schauen.

All diese Grundannahmen zusammen lassen sich dann wiederum in einer weiteren zusammenfassen:

Es ist leichter, den Prozess einer Erfahrung zu ändern, als die Erfahrung selber

Achte in diesem Sinne während Deines nächsten Coachings doch einmal ausschließlich  auf die Beachtung und Anwendung der NLP Grundannahmen. Dein Wegweiser wird dabei die Physiologie Deines Klienten sein, an der Du jegliche Veränderung ablesen kannst, vorausgesetzt, dass Du Dich genügend kalibriert hast. So kannst Du nämlich als professioneller Coach eine der größten Stärken des NLP ausnutzen und sicherstellen: Du bleibst komplett aus dem Inhalt heraus und orientierst Dich stattdessen komplett am Prozess.

Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Erfolg! Und denke an eins: Trage dafür Sorge, dass es Dir gut geht!

 

Auf einen Blick

• Die Veränderung der Körpersprache verändert auch den mentalen Zustand
• nur „echtes“ Lachen macht gute Gefühle und wird von den Mitmenschen auch so empfunden
• Ehrlichkeit durch Kongruenz

Weitere Infos auf: www.nlp-egotuning.de

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