Ein kurze Einführung in die Hypnotherapie (Teil 1)

Hypnose gibt es schon seit tausenden von Jahren. Schon zu Zeiten der antiken Ägypter wurde Hypnose praktiziert und hat sich bis heute stark entwickelt. Hypnose wurde im Rahmen von Religion, Medizin, Mental Therapie und sogar zur Unterhaltung genutzt. Manche Zwecke waren würdiger als andere und manchmal wurde Hypnose auch in ein schlechtes Licht gerückt. Nichtsdestotrotz handelt es bei Hypnose oder bei der therapeutischen Anwendung, also Hypnotherapie, um ein fantastisches Werkzeug, mit dem man viel Gutes vollbringen kann. Ganz gleich ob Sie sich entspannen wollen oder Ihr Leben bereichern, indem Sie abnehmen, aufhören zu Rauchen oder unter Bulemie, Schlaflosigkeit oder Depression leiden und sich davon befreien wollen. Hypnose kann vieles und eine Hypnotherapie kann nahezu Wunder bewirken.

Hypnotherapie ist der Psychotherapie sehr ähnlich, allerdings wird die Therapie durchgeführt während sich der Patient in einer Trance befindet. Hypnotherapie wird genutzt, um die Einstellung, das Verhalten und den emotionalen State des Patienten zum positiven zu ändern. Meisten wird eine Hypnotherapie von einem lizenzierten Therapeuten ausgeführt, dafür muss man in Deutschland und Österreich eine Psychotherapie Ausbildung absolviert haben. Oft wird dieser dann den Patienten in der Kunst der Selbsthypnose unterrichten, sodass der Patient zu Hause weiter arbeiten kann und sich der Effekt vergrößert.

Doch was passiert eigentlich während der Hypnose?

Bevor die wirkliche Hypnose beginnt, muss der Therapeut dem Klienten/Patienten erklären was genau eine Trance ist. Auch muss der Patient dem gesamten Prozess zustimmen und sein Einverständnis mit der Intervention erklären. Eine Hypnose kann dem Patienten nicht aufgezwungen werden. Daher gibt es normalerweise vorher einen Gespräch in welchem alle Einzelheiten geklärt werden und das Mysterium Hypnose aufgelöst wird. Zum Schluss dieses Gesprächs sollte auch immer gefragt werden, ob der Patient noch irgendwelche Fragen hat und man sollte ihn ermutigen diese auch zu stellen. Denn ein Therapeut, der dieses Gespräch schon hundertmal geführt hat weiß wovon er spricht, doch für den Patient ist dies alles komplett neu, daher sollte er auf den Patienten gut eingehen.Ab dann kann begonnen werden mit der Arbeit und es sollte eine geeignete Induktionsmethode gewählt werden.
Doch dazu und was genau in einer Hypnose passiert wird es nächstes Mal mehr geben. Bisher haben Sie schon einiges gehört und können dies erst einmal verarbeiten oder sich durch Sekundärliteratur noch mehr Informationen beschaffen. Beim nächsten Mal erfahren Sie mehr.