Ein kurze Einführung in die Hypnotherapie (Teil 2)

Herzlich Willkommen zurück zur Einführung in die Hypnotherapie. In dem letzten Artikel habe ich bereits darüber gesprochen, woher die Hypnose eigentlich stammt und einen kleinen geschichtlichen Abriss gegeben. Auch wurde bereits angesprochen, wo die Grenzen eines Hyponotiseurs liegen und welche Fälle nur ein approbierter Therapeut behandeln darf (Ängste, Phobien,…). Ebenso wurde erläutert, wie das Vorgespräch aufgebaut ist und wieso es so wichtig ist, dass man dem Patienten im Vorhinein erklärt was nun passieren wird. Aber was passiert denn nun? Was geschieht während einer Trance oder einer Hypnose? Dieser und anderen Fragen werden wir heute auf den Grund gehen. Als freuen Sie sich darauf Ihr Wissen über Hypnose und Hypnotherapie wiedereinmal zu erweitern.

Was geschieht als während einer Hypnose im Rahmen einer Hypnotherapie? Es unterscheidet sich stark von dem, was sich die meisten Menschen vorstellen, wenn Sie an Hypnose denken. Denn oft haben Menschen ein Bild im Kopf, wie irgendjemand wild gackernd über eine Bühne hüpft. So sieht es in einer Hypnotherapie natürlich nicht aus. Es beginnt meistens damit, dass der Therapeut den Patienten mit Hilfe seiner Stimme langsam in Trance geleitet. Oft wird dies in erster Linie dadurch erreicht, das er dem Patienten hilft sich zu entspannen. Eine Möglichkeit wie dies erreicht werden kann ist durch das bewusste Anspannen und Entspannen verschiedener Muskelgruppen. So kann der Therapeut Dinge sagen wie:“Spannen Sie nun Ihre nicht dominante Hand an. Spüren Sie die Anspannung. Halten Sie die Anspannung. Lassen Sie nun los und entspannen Sie Ihre Hand vollständig. Spüren Sie wie sich die Entspannung langsam in Ihrer Hand ausbreitet und von dort durch Ihren ganzen Körper wandert. So ist es gut. Nehmen Sie den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung war.“ Diese Suggestionen gepaart mit einem angenehmen Sprechrhytmus geleiten einen Patienten innerhalb weniger Minuten in einen angenehm entspannten Zustand, eine Trance. Gute Therapeuten achten darauf, vor allem dann zu sprechen, wenn der Klient ausatmet.Von Außen sieht es meist so aus, als würde der Patient schlafen. Der Muskeltonus hat nachgelassen und der Kopf kippt meistens leicht nach vorne (im Sitzen) auch Schluckreflex und Atmung haben sich geändert und oft kann man die Augenlider zucken sehen, etwas das für die REM-Phase auch typisch ist.

So sieht es von Außen zumindest aus und im nächsten Teil werde ich weiter darauf eingehen, was man nun mit so einem Zustand alles machen kann.

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