Eine kurze Geschichte der Hypnose Teil 1

Der Nachweis von hypnotischen Phänomenen oder Phänomen die einer Trance ähneln tauchen in zahlreichen alten Kulturen auf. Der Autor der Genesis schien sehr vertraut mit der anästhetischen macht der Hypnose, wenn er darüber berichtete, dass Gott Adam in „einen tiefen Schlaf“ schickte, um seine Rippe herauszunehmen und Eva zu formen. Andere antike Aufzeichnungen zeigen, dass Hypnose von dem Orakel von Delphi genutzt wurde und in andere Riten im antiken Ägypten (Hughes und Rothovius, 1996). Die moderne Geschichte der Hypnose beginnt in den späten 1700erten als ein französischer Arzt, Anton Mesmer, das Interesse an Hypnose wiederbelebt.

Die Anfänge der Modernen Hypnose

1734-1815 lebte Anton Mesmer, der in Wien geboren wurde. Mesmer wird als der Vater der Hypnose betitelt. Er erinnert oft Menschen an den Ausdruck des Mesmerismus, welche einen Prozess beschreibt, bei welchem eine Trance induziert wird, in dem ein Hypnotiseur mehrmals mit der Hand oder einem Magneten über den Körper des Klienten streicht. Er nannte dies dann animalischen Magnetismus, was etwas mit psychischen und elektromagnetischen Energien zu tun hat. Die medizinischen Gemeinschaft hat ihn schließlich diskreditiert und trotz seines großen Erfolges aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Sein Erfolg griff das medizinische Establishment zu dieser Zeit an, welche dafür sorgten, dass ein Komitee eingeführt wurde, welches von der französischen Regierung geleitet wurde und gegen ihn eine Untersuchung begann. Dieses Komitee bestand aus verschiedenen Menschen darunter, Benjamin Franklin, dann der amerikanische Botschafter in Frankreich und Jospeh Guillotine, ein französischer Arzt, der ein Gerät entwickelte, welches darauf ausgelegt war den Geist räumlich vom Rest des Körpers zu trennen (ganz ohne Hypnose wurde der Kopf abgehackt). Somit wurde stark dagegen gearbeitet das Menschen Hypnose lernen konnten.

James Braid (1795-1860 ), ein englischer Arzt, der eigentlich gegen den Mesmerismus war (wie später bekannt wurde), wurde nun immer interessierter an der Hypnose und der Möglichkeit Hypnose zu erlernen. Er sagt, dass Heilung allerdings nicht auf einen animalischen Magnetismus zurückführen zu sein, sondern auf Grund der Suggestionen die gegeben wurden. Er entwickelte eine Augenfixation Methode um Hypnose zu praktizieren. Diese Technik wurde im Nachhinein Bradismus genannt und führt zu schnellen Entspannung, und er nannte es Hypnose (wegen dem griechischen Wort für Schlaf), da er dachte, dass dieses entspannte Phänomen eine Form von Schlaf sei. Später bemerkte er seinen Fehler bezüglich des Wortes Hypnose und benannte es Monoeidismus. Der erste Name (Hypnose) blieb jedoch bestehen.

Im nächsten Teil erfährst du mehr über die Geschichte der Hypnose.