Eine kurze Geschichte der Hypnose Teil 3

1856-1939 Sigmund Freud reiste nach Nancy und studierte mit Liebault und Bernheim und tätige zusätzliche einige Studien über Charcot. Freud integrierte Trancen und Hypnose letztendlich nicht in seine Arbeit, da er dachte er könne seine Patienten nicht tief genug hypnotisieren, um mit ihnen arbeiten zu können. Er hatte das Gefühl, dass seine Heilungen auf diese Art und Weise nur temporär waren und das Hypnose nur dafür sorgte, das Patienten sich nicht wehren konnten. Freud galt allgemein als ein sehr schlechter Hypnotiseur beschreiben auf Grund seiner sehr väterlichen Art. Jedoch gingen seine Patienten oft spontan in Trancen und oft nutze er meist unbewusst non-verbale Induktionen, wenn er zum Beispiel seine Hand auf den Kopf des Patienten legte. Dadurch zeigte er, dass er der dominante Doktor war und der Patient war nun in einer unterwürfigen Rolle. Auf Grund dieser frühen Abwendung von der Hypnose und der Arbeit mit Suggestionen, wurde Hypnose von da an fast komplett ignoriert, da es nicht in Verbindung mit der Psychoanalyse stand, welche von nun an immer weiter verbreitet war im Bezug auf die Arbeit mit psychischen Problemen.

1875-1961 Carl Jung, ein Student und Kollege Freuds, widersetzte sich Freuds psychoanalytischen Ansatz und entwickelte seine eigenen Interessen. Er entwickelte ein Konzept des kollektiven Unbewussten und Archetypen. Obwohl er nicht aktiv Hypnose einsetzte, ermutigte er Patienten mit bestimmten Suggestionen Imagination von ihrer Kindheit zu haben oder ihre alten Erinnerungen zu verändern. Er benutzte auf da Konzept des inneren Führers um eine Heilung zu erreichen, solche Suggestionen führten oft zu spontan Trancen. Er glaubte, dass der innere Geist durch gewisse Werkzeuge zugänglich gemacht werden konnte. Er wurde dafür stark von der klassischen medizinischen Gesellschaft zurückgewiesen und als Mystiker bezeichnet. So kam es das viele seiner grundsätzlich interessanten Ideen für einige Zeit überschattet wurden, doch nun von allen möglichen Heilern wieder genutzt werden.

1932-1974 Milton Erickson ein Psychologe und Psychiater, der die Kunst der indirekten Suggestion vorantrieb. Er wird als der Vater der modernen Hypnose bezeichnet. Seine Methoden sorgen dafür, dass die Suggestionen den bewussten Verstand ausschalten und alles wichtige dem Unbewussten zugänglich gemacht wird. Er benutzte viele nonverbale und verbale Techniken, die auf Pacing ausgelegt waren. Auch Techniken wie die Konfusion, Metaphern und viele andere wurden von ihm ins Leben gerufen und auch gemeistert. Er war ein unglaublich bunter Charakter und hatte einen immensen Einfluss auf die momentane Lage in der modernen Psychotherapie und Hypnotherapie. Seine offizielle Akzeptanz bei der AMA sorgte dafür, dass es zu immer mehr Verbreitung seiner Methoden kam und zu einer guten Annahme bei vielen Medizinern und Psychologen. Seine Arbeit war auch Grundlage für das NLP.

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