1.2 Grenzen der Wahrnehmung

Die meisten Menschen verlassen sich sehr auf ihre Wahrnehmung. Das erkennst du in diesem Video:

Vielleicht hast auch du Lust, die Grenzen deiner eigenen Wahrnehmung  noch weiter zu testen? Dann betrachte doch einfach die folgenden Grafiken:

Bewegt sich das innere Rechteck?

1

Bewegt es sich oder schimmert es?

2

Fixiere den schwarzen Punkt in der Mitte und bewege den Kopf vor und zurück:

3

Drehende Kreise?

4

Welcher Soldat ist der kleinste?

5

Knsanst du das lseen?

6

Die Grenzen unserer Wahrnehmung sind aber nicht nur visueller Natur: auch in der Verarbeitung von neuen Informationen ist unser Bewusstsein eingeschränkt. Das bedeutet, dass nur ein Bruchteil der Sinneseindrücke, die wir aufnehmen, auch wirklich in unserem Wachbewusstsein ankommt. Der kognitive Ansatz in der Psychologie beschreibt beispielsweise, wie zur Aufrechterhaltung der Orientierung in der Umwelt die auf uns einprasselnden Wahrnehmungen geordnet und Informationen verarbeitet werden müssen. Dabei wurde gemessen, dass pro Sekunde ca. 2.000.000 Bits auf uns einströmen, davon aber jeweils nur 7 Bits pro Sekunde bewusst verarbeitet werden können. Das bedeutet, dass uns selbst nach dem vorbewussten Filterungsprozess nur 0,000035% aller Informationen bewusst werden. Dieses Phänomen ist auch als „Millersche Zahl“ bekannt, was unter anderem dazu geführt hat, dass Telefonnummern klassischerweise nicht länger als 7 Zahlen lang sind.

Du hast nun gelernt, dass jeder seine eigene Realität erschafft – und damit dafür auch die Verantwortung trägt. Hier findest du ein berühmtes Experiment zum Thema: im folgenden Video geht es darum zu zählen, wie oft die Spielerin die Orange fängt. Die meisten Menschen lösen die Aufgabe ganz ordentlich – übersehen dabei aber etwas ganz Wesentliches auf dem Video. Findest du heraus, was es ist?

Übung

Teste für dich aus, wo du auch im Alltag an die Grenzen deiner Wahrnehmung stößt. Gib genau Acht, wie du auf andere Menschen reagierst und welche Informationen du als „wichtig“, welche als „unwichtig“ einsortierst – vielleicht sogar ohne genau darüber nachgedacht zu haben?

  • Wieso glaubst du, kommt es zu dieser Bewertung?
  • Vielleicht vergisst du manchmal den Namen von Personen, die sich dir gerade eben noch vorgestellt haben?
  • Oder du stehst, in Gedanken versunken, plötzlich vor dem Kühlschrank und fragst dich, was du eigentlich essen wolltest?

Dies sind nur zwei Beispiele, die wir alle kennen.

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